Ob als Spital, als Waisenhaus oder als Herberge für Handwerker, die Gastfreundschaft stellt seit der ersten Erwähnung im 14. Jahrhundert bis heute einen zentralen Charakterzug des Alten Spitals Solothurn dar.
Durch den Neubau des Bürgerspitals hatte das Spital 1930 ausgedient. In der Folge verlotterte der Gebäudekomplex aus dem späten 18. Jahrhundert zusehends und war anfangs der siebziger Jahre gar vom Abbruch bedroht. Es ist der Initiative weitsichtiger Privatpersonen zu verdanken, dass er in den achtziger Jahren durch die Einwohnergemeinde Solothurn renoviert und nach und nach seiner heutigen Nutzung, als Kultur- und Kongresszentrum mit integriertem Restaurant, zugeführt werden konnte.
Geschichtsblatt Altes Spital